Die meisten Spediteure klingen in einem Verkaufsgespräch gleich. Hier erfahren Sie, was einen Logistikpartner, den man behalten sollte, wirklich von einem unterscheidet, der nur gut kalkuliert.
1. Warum das günstigste Angebot selten die ganze Geschichte erzählt
Ein niedriger Frachtsatz, der Zollabwicklung, Dokumentationsfehler oder ein verpasstes Buchungsfenster in der Hochsaison nicht berücksichtigt, kostet am Ende mehr als ein etwas höherer Satz bei einem Partner, der es gleich beim ersten Mal richtig macht.
2. Fragen zur tatsächlichen Route, nicht zur allgemeinen Leistungsfähigkeit
Fragen Sie gezielt nach Ihrer Route, nicht nach Logistik im Allgemeinen. Hat dieser Spediteur kürzlich tatsächlich Fracht auf genau Ihrer Route, über Ihre spezifischen Häfen oder Grenzübergänge, transportiert? Allgemeine Erfahrung ist nicht dasselbe wie routenspezifische Erfahrung.
3. Fragen dazu, was passiert, wenn etwas schiefgeht
Jede Sendung erlebt irgendwann eine Verzögerung, einen Zollstopp oder ein Dokumentationsproblem. Fragen Sie, wie der tatsächliche Eskalationsprozess aussieht, wen Sie anrufen, wie schnell reagiert wird, ob Sie eine Person oder nur eine Ticketnummer bekommen.
4. Fragen zu Transparenz und Kommunikation
Bitten Sie darum, das tatsächliche Tracking-Tool zu sehen, nicht nur eine Beschreibung davon. Fragen Sie, wie oft Sie von Ihrem Ansprechpartner hören werden, ohne selbst nachfragen zu müssen.
5. Warnsignale, bei denen Sie besser Abstand nehmen
- Ein Angebot ohne jede Erwähnung von Zollabwicklung oder Dokumentation, Fracht ist nur ein Teil der Aufgabe.
- Vage Antworten darüber, in welchen Ländern oder Häfen sie tatsächlich regelmäßig tätig sind.
- Kein klarer einzelner Ansprechpartner, wenn Sie nicht wissen, wen Sie anrufen sollen, ist das bereits die Antwort.



